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S2P BANKEXPERTISE Newsletter 11/2015


Der Strukturwandel setzt sich fort und gewinnt an Dynamik. Die Kostenseite steht nach wie vor stark im Vordergrund. Eine Rückbesinnung auf die Notwendigkeit, auch etwas auf der Ertragsseite unternehmen zu müssen, findet wieder verstärkt Verbreitung. In dieser Ausgabe unseres Newsletters berichten wir über die Konferenz „Strukturwandel im Bankkundengeschäft“, zeigen mit Pipeline Management einen konkreten Ansatz zur ertragsorientierten Steuerung auf und geben ein Intro zum neuen Hypothekar- und Immobilienkreditgesetz.

 

Konferenz: Strukturwandel im Bankkundengeschäft

Die IIR Konferenz zum Thema „Strukturwandel im Bankkundengeschäft“ fand vom 29. - 30. September in Wien statt. Zahlreiche Experten gaben einen Ausblick über die Zukunft im Privat- und Firmenkundengeschäft und spannten dabei einen breiten thematischen Bogen, von Fintechs und Digital Banking über Auswirkungen auf Strategien und Geschäftsmodelle bis hin zu neuen Ansätzen in der Vertriebssteuerung, Filialkonzepten, Service Excellence und Zielgruppenmarketing. Christof Splechtna und Thomas Schatz (beide Partner der S2P) waren mit ihren Fachvorträgen präsent und als Moderatoren aktiv. Weitere Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Pipeline Management

Unabhängig davon, ob Kundenzufriedenheit, Ertrag, Anzahl der Kundentermine oder etwa Cross Selling eine Steuerungsdimension darstellen, am Ende zählt das Ergebnis. Eine faktenbasierte Soll-Ist-Analyse der aktuellen und zukünftigen Ertragskraft leistet in der Vertriebssteuerung einen wichtigen Beitrag. Im Hinblick auf die Risikotragfähigkeit spielt die Plausibilisierung der Geschäftsplanung auch für den Regulator eine immer wichtigere Rolle. Wie gut ist Ihr Überblick über Ertragskraft und Geschäft? Wie sicher sind Sie, dass Sie die Budgetziele mit Ihren Kunden erreichen werden? Pipeline Management unterstützt sowohl Kundenbetreuer als auch Manager mit entsprechenden Antworten. Für nähere Details klicken Sie hier.

 

Hypothekar- und Immobilienkreditgesetz

Mit der Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (EU-Richtlinie 2014/17) in das nationale Recht werden große Herausforderungen an den Kreditvergabeprozess gestellt. Ab dem 21. März 2016 soll das neue „Hypothekar- und Immobilienkreditgesetz“ in Kraft treten. Anwendung findet das Gesetz zukünftig bei allen hypothekarisch besicherten Kreditverträgen und bei Kreditverträgen, welche dem Kauf einer Liegenschaft dienen. Neben Änderungen hinsichtlich der bereits aus dem Verbraucherkreditgesetz bekannten Formalanforderungen (Anhang zum Angebot) steht vor allem Inhalt und Umfang der Beratung im Fokus des Gesetzgebers. Zusätzlich werden durch Änderungen im BWG die Anforderungen an die Ausbildung von Beratern in der Immobilienfinanzierung geschärft und deren Incentivierung beschränkt. Obwohl das Regelwerk derzeit noch im Entwurfsstadium steht, stellen sich jetzt schon Fragen nach der Klassifizierung des Angebots („Beratung“ im Sinne des HIKrG), den notwendigen Vorarbeiten für eine Zertifzierung der Mitarbeiter sowie dem Einsatz eines „Beratungsprotokolls“ zum Nachweis der erfolgten Beratung. Wir bei S2P Bankexpertise arbeiten bereits mit Hochdruck an der Entwicklung von Lösungen für unsere Kunden, um so rechtzeitig und richtig vorbereitet zu sein. Sobald der Gesetzesinhalt endgültig ist, werden wir Sie auf unserer Website darüber informieren.

 

S2P BANKEXPERTISE GMBH
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November 2015